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Der Weg zur klaren Positionierung

Wofür möchtest du wirklich bekannt sein?
Es gibt diese Momente: Du fragst dich, warum Anfragen ausbleiben. Warum potenzielle Kunden am Ende die Konkurrenz wählen. Warum du dich unsichtbar fühlst, obwohl du so viel zu bieten hast.

Die Antwort liegt selten bei der Qualität deiner Arbeit. Sie liegt in der fehlenden Klarheit darüber, wofür du stehst.

Die Krux der Austauschbarkeit
Als Dienstleister bist du Expert:in auf deinem Gebiet. Du hast Jahre investiert, dein Handwerk zu perfektionieren. Du weißt genau, was du kannst und welchen Mehrwert du schaffst.

Und trotzdem passiert es: Auf deiner Website, in deinen Gesprächen, in deinem Marketing klingst du wie hundert andere auch.

Das ist keine böse Absicht. Es ist der Versuch, niemandem vor den Kopf zu stoßen. Allen gefallen zu wollen. Jeden potenziellen Kunden anzusprechen. Die Angst, durch Fokus etwas zu verpassen.

Aber genau hier beginnt das Problem: Wer für alle da sein will, ist für niemanden wirklich interessant.

In einer Welt, die immer lauter und schnelllebiger wird, ist Klarheit zum wertvollsten Gut geworden. Nicht lauter sein – sondern klarer.

Was eine starke Positionierung wirklich bedeutet
Eine klare Positionierung ist kein Marketing-Trick. Sie ist keine Fassade, die du aufbaust, um professioneller zu wirken. Sie ist das Gegenteil davon.

Eine starke Positionierung bedeutet, den Mut zu haben, für etwas Bestimmtes zu stehen. Deine Werte sichtbar zu machen. Deine Geschichte zu erzählen. Und ja – auch bewusst „Nein“ zu sagen zu den Projekten, Kunden oder Themen, die nicht zu dir passen.

Es geht darum, authentisch sichtbar zu werden. Nicht perfekt. Sondern echt.

Drei Säulen einer authentischen Positionierung

1. Fokus schlägt Breite

„Ich biete alles rund um…“ – dieser Satz ist Gift für deine Positionierung. Nicht, weil du nicht vielseitig sein darfst. Sondern weil niemand weiß, wofür du wirklich stehst.

Je schärfer dein Fokus, desto magnetischer wirst du für die Menschen, die genau das suchen, was du anbietest. Fokus bedeutet nicht Einschränkung. Er bedeutet Orientierung – für dich und für deine Kunden.

Die Frage ist: Was ist dein Kern? Was ist das eine Ding, für das du bekannt sein möchtest?

2. Authentizität schlägt Perfektion

Deine Kunden spüren, ob du echt bist. Sie merken, wenn du eine Rolle spielst oder versuchst, dich zu verbiegen, um ins Raster zu passen.

Authentizität bedeutet nicht, unprofessionell zu sein. Es bedeutet, deine Persönlichkeit in deine Arbeit einfließen zu lassen. Deine Werte zu zeigen. Deine Überzeugungen zu kommunizieren.

Menschen verbinden sich mit Menschen – nicht mit perfekten Fassaden. Deine Ecken und Kanten machen dich interessant, nicht deine glattpolierte Perfektion.

3. Emotionen schaffen Verbindungen

Am Ende kaufen Menschen keine Dienstleistungen. Sie kaufen das Gefühl, verstanden zu werden. Die Sicherheit, dass du ihr Problem wirklich begreifst. Das Vertrauen, dass du die richtige Person bist, um sie weiterzubringen.

Deine Positionierung sollte nicht nur rational überzeugen. Sie sollte emotional berühren. Sie sollte zeigen, dass du nicht nur weißt, was du tust – sondern auch, warum du es tust.

Der Weg entsteht beim Gehen
Eine klare Positionierung entwickelt sich nicht über Nacht. Sie ist ein Prozess. Ein ständiges Hinterfragen, Verfeinern und Mutiger-Werden.

Aber sie ist der Schlüssel, um nicht nur gesehen, sondern auch gefühlt zu werden. Um aus der Masse herauszutreten. Um die Kunden anzuziehen, mit denen die Zusammenarbeit wirklich Freude macht.

Denn am Ende geht es nicht darum, von allen gemocht zu werden. Es geht darum, von den richtigen Menschen gefunden zu werden.

Und genau das beginnt mit der ehrlichen Frage: Wofür möchtest du wirklich bekannt sein?