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Newsletter für Dienstleister

Hand aufs Herz: Wie oft hast du dir schon vorgenommen, endlich regelmäßig Newsletter zu schreiben? Und wie oft ist daraus dann doch nichts geworden? Du bist nicht allein. Viele Dienstleister starten mit Motivation. Sie richten ein Tool ein, sammeln E-Mail-Adressen, entwerfen eine erste Vorlage. Und dann? Stille. Oder ein schlechtes Gewissen, weil wieder Wochen vergangen sind, ohne dass etwas rausgegangen ist.

Dabei ist der Newsletter eines der wertvollsten Instrumente, um mit Menschen in Verbindung zu bleiben. Nicht laut. Nicht aufdringlich. Sondern direkt. Persönlich. Und genau dort, wo sie bereit sind, dir zuzuhören: in ihrem Postfach.

Die Krux der guten Vorsätze
Das Problem liegt selten in der Technik. Die meisten Dienstleister wissen, wie man einen Newsletter verschickt. Was fehlt, ist die Klarheit: Worüber soll ich schreiben? Wie oft? Und vor allem: Warum sollte ich das überhaupt tun?

Denn seien wir ehrlich: Ein Newsletter fühlt sich oft nach „auch noch“ an. Nach einem weiteren Kanal, den du bespielen sollst. Nach Content, den du produzieren musst. Nach Zeit, die du nicht hast. Und so bleibt er auf der Liste stehen. Woche für Woche. Monat für Monat.

Aber was, wenn das Denken grundlegend falsch ist? Was, wenn ein Newsletter kein Marketing-Instrument ist, das du bedienen musst – sondern eine Einladung? Eine Möglichkeit, bei denen präsent zu bleiben, die bereits Interesse an deiner Arbeit haben. Ohne Algorithmus. Ohne Reichweiten-Stress. Einfach nur: du und die Menschen, für die deine Expertise wertvoll ist.

Was ein Newsletter wirklich leistet
Ein Newsletter ist kein Verkaufsinstrument. Zumindest nicht in erster Linie. Er ist ein Beziehungsinstrument. Er hält die Verbindung warm zu Menschen, die dich schon kennen, die vielleicht schon mit dir gearbeitet haben oder die überlegen, es zu tun. Er erinnert sie daran, wofür du stehst. Woran du gerade arbeitest. Was dich beschäftigt.

Und genau darin liegt seine Stärke: Er erlaubt dir, mehr zu zeigen als nur dein Angebot. Du kannst Einblicke geben. Gedanken teilen. Haltung transportieren. Ohne dass es sofort um einen Abschluss gehen muss.

Das ist besonders für Dienstleister wertvoll. Denn Menschen kaufen nicht einfach nur eine Leistung – sie kaufen Vertrauen. Sie wollen wissen, mit wem sie es zu tun haben. Ob die Chemie stimmt. Ob die Werte passen. Und genau das kann ein Newsletter zeigen. Nicht durch perfekte Texte, sondern durch Authentizität.


Drei Prinzipien für Newsletter, die wirklich funktionieren:

Haltung schlägt Perfektion
Ein Newsletter muss nicht perfekt sein. Er muss auch nicht lang sein. Oder besonders kreativ gestaltet. Was er braucht, ist eine klare Haltung. Eine Stimme, die erkennbar ist. Deine Stimme.
Menschen verbinden sich mit Menschen – nicht mit perfekten Fassaden. Wenn du schreibst, wie du denkst, wenn du teilst, was dich gerade bewegt, wenn du Fragen stellst statt nur Antworten zu geben – dann entsteht etwas, das hängen bleibt. Nicht weil es poliert ist, sondern weil es echt ist.

Einblick schlägt Information
Ein guter Newsletter informiert nicht nur – er gibt Einblick. In deine Arbeit. In deine Gedanken. In das, was hinter den Kulissen passiert. Was beschäftigt dich gerade? Welches Projekt hat dich überrascht? Wo stößt du an Grenzen? Was hast du gelernt?
Diese Einblicke schaffen Nähe. Sie zeigen, dass du kein austauschbarer Dienstleister bist, sondern jemand, der nachdenkt. Der Haltung hat. Der sich entwickelt. Und genau das macht dich interessant – nicht nur als Experte, sondern als Mensch.

Regelmäßigkeit schlägt Frequenz
Du musst nicht jede Woche schreiben. Auch nicht alle zwei Wochen. Was zählt, ist nicht die Frequenz – sondern die Regelmäßigkeit. Ob einmal im Monat oder alle sechs Wochen: Finde einen Rhythmus, der zu dir passt. Einen, den du auch durchhalten kannst, ohne dass es zur Belastung wird.
Denn ein Newsletter, der sporadisch kommt, ist besser als einer, der gar nicht kommt. Und er ist besser als einer, der nur rausgeht, weil „es mal wieder Zeit wäre“. Menschen spüren, ob du dahinter stehst oder ob es Pflicht ist.

Der Weg entsteht beim Gehen
Ein Newsletter ist kein Projekt, das du einmal aufsetzt und dann läuft. Er ist ein Prozess. Er entwickelt sich. Mit dir. Mit deinen Themen. Mit deiner Arbeit. Und das ist vollkommen in Ordnung.
Vielleicht startest du mit einer Idee – und merkst nach drei Ausgaben, dass es sich anders anfühlt als gedacht. Vielleicht probierst du verschiedene Formate aus. Vielleicht schreibst du mal länger, mal kürzer. Mal persönlicher, mal fachlicher. All das ist Teil des Weges.

Am Ende geht es nicht darum, den perfekten Newsletter zu schreiben. Es geht darum, präsent zu bleiben. Bei den Menschen, für die deine Arbeit relevant ist. Nicht laut. Nicht aufdringlich. Sondern da.

Wer für die Richtigen sichtbar bleiben will, braucht keine perfekten Texte – sondern eine klare Stimme. Und die entwickelt sich, indem du anfängst zu schreiben.